Eine schöne Woche in Budapest – 2b3d Budapest 3D Printing Days

Hallo meine Lieben wilkommen schon wieder auf meinem Blog! Heute wird es um 3D-Drucken gehen, ich habe ja vor zwei Wochen in Budapest eine echt tolle Ausstellung besichtigt. Ja ich weiss, dass ich zuerst mich wieder entschuldigen sollte, da ich wieder eine längere Pause halten musste, und diesmal kam es auch unerwartet.

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In den vorigen Wochen war ich meisten mit meinem 3D-Drucker beschäftigt, ich habe neue Materialen – wie z.B. Holz – für 3D-Drucken ausprobiert, und die Experimente sind alle gut gelungen, nach ein paar Tagen habe ich einen meiner 3D-Drucker ein bisschen umgebaut um mit Holz 3D-drucken zu können.

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Vor zwei Wochen war ich in Budapest, um eine tolle und interessante Veranstaltung direkt über 3D-Drucken und die mögliche Applikationen eines 3D-Druckers in der Industrie und Design diskutieren zu können. Es hat mich daröber wirklich gefreut, da in Deutschland so eine grosse Veranstltung noch gar nicht stattgefunden hat. Die 3D-Druck Tage in Budapest war von Design Temrinal organisiert, die sind eine Stiftung für die Unterstützung der ungarischen kreativen Industrie, eben deshalb hat es mich darüber wirklich gefreut, dass neben den industriellen Firmen auch kleine Designer- und Architektenbüros das grosse Potenzial im 3D-Drucken gefunden haben. Die Desktop 3D-Druck-Geräte werden jede Woche billiger, so einen 3D-Drucker können sich schon die meisten Büros leisten, und dadurch können sie ihre Projekte oder Konzepte schneller und besser presentieren, die Prorotypen können schneller getestet werden und die Produktenticklung geht ja auch viel schneler mit der Hilfe eines 3D-Druckers.

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Habt ihr schon mal einen 3D-Drucker angeschaut? Es ist wirklich faszinieren, wie diese Geräte ein Objekt Schicht für Schicht aufbauen können, und dadurch können auch ganz komplexe Geometrien realisiert werden, die mit den traditionellen oder mit anderen digitalen (subtraktiven) Fertigungsmethoden unmöglich wären. Meiner Meinung nach wäre es auch mal gut, wenn in Bayern auch eine solche Veranstaltung für 3D-Drucken und 3D-Druck-Technologien organisiert würde. Meint ihr nicht?

Moderne Schmuckstücke numerisch produziert

Hallo und wilkommen schon wieder auf meinem Blog! Ich bin wieder da, habe diesmal keine laengere Pause gemacht und bin auch nicht verschwunden worden wie zum letzten Mal. Ich habe sehr viel gearbeitet, und habe auch meinem Freund mit seinem 3D-Drucker ganz viel geholfen, da die ganze Sache mich wirklich interessiert hat.

© parametric | art

Ich wurde in den letzten tagen häufiger gefragt wozu man einen 3d-drucker brauchen sollte. Im allgemeinen kommen dann solche Antworten wie: “damit kann man zu 70% einen neuen 3D-Drucker bauen.” oder “um Schachfiguren oder Kunststoff-Ersatzteile für eine Geschirrmaschine zu drucken.” Das kann ja alles im Prinzip sogar auch stimmen, auch wenn es zum Teil Selbstzweck und l’art pour l’art ist und sonst nicht so spannend oder faszinierend anklingt. Aber das eigentlich geile ist ja: damit kannst du alle die Dinge herstellen die sonst niemand für dich machen will! Im Moment sehe ich auf den einschlägigen Marktplätzen erst viel Schmuck und viele Figürchen. Diese ganz interessante, parametrisch modelierte generative 3D-gedruckte Schmuckstücke sehen ja wirklich faszinierend aus! Es bleibt spannend!

© parametric | art

Als Beispiel nehmen wir eine Situation an. Benötigt: ein Scharnier für die Tür eines Wäschetrockners. Nach der Theorie, sollte man dieses Teil jetzt mit einem 3D Scanner einscannen und dann auf einem 3D Drucker ausdrucken. Mal abgesehen von den Materialeigenschaften der in preiswerten 3D Druckern verwendbaren Materialien (ich verlasse mich lieber auf das Lasersintern) gibt es eine Reihe von Schwierigkeiten, aber es kann wirklich zu Hause durchgeführt werden.

© design by Nervous System 3D print by parametric | art

Wenn jemand ein künstlerische Idee hat, die man damit realisieren könnte, bitte auch nicht hinter dem Berg halten  Stichworte könnten personalisierte Kleiderknöpfe oder Badges mit 3D-Relief sein. Schmuck, wie Ringe oder Armbänder könnten auch interessant sein.

Erlebnisse findet man in Ibiza

Erlebnisse. Die besseren und die peinlichen. Die wir nie vergessen. Die Zeit beschleuningt sich nur immer, wir haben immer weniger Zeit Erlebnisse zu suchen und die wirklich erleben. Damals, als wir nich Kleinkinder waren, ging alles um die verschiedene Erlebnisse, die einem Spass gemacht haben.
Vor einigen Wochen hatte ich einfach das Gefühl, dass ich unbedingt etwas extremes oder sogar verrücktes machen soll. Dabei steht meine beste Freundin immer neben mir, sie unterstütz mich und nimmt natürlich auch teil, und es macht immer so viel Spass! Ich war so stressig wegen meiner Arbeit, ich wollte nun einmal richtig abschalten und den Alltag hinter mich lassen.

In den zunehmend stressigen Zeiten und dem steigenden Druck, dem ich auf Arbeit ausgesetzt bin, nehme ich nicht mehr viel Zeit für das Gesund und körperliche Erholung. Früher habe ich regelmässig in die Schwimmhalle gegangen, heutzutage habe ich dafür auch keine Zeit mehr. Und wenn ich darüber Gedanken fasse, werde ich immer nervös da ich gar nichts machen kann. Arbeiten muss ja jeder. Schlafen kann ich auch nicht weniger. Zweimal habe ich Aerobik in der Woche das sorgt aber für die Entspannung so das bleibt. Vielleicht sollte ich nicht 10 oder sogar 12 Stunden pro Tag arbeiten, das ist ja manchmal wirklich anstrengend, obwohl ich nicht den ganzen Tag da sein muss.

Wir sind also mit meiner Freundin nach Ibiza geflogen, um uns erholen zu können und welche neue Erlebnisse zu sammeln. Wir sind eben gestern in Barcelona angekommen; das Wetter ist ziemlich schlecht aber wir haben auch warme Kleider mitgebracht. Nach zwei Tagen werden wir weiterfahren, unser Ziel wird Valencia mit dem sein. Ich werde mich noch von dort auch melden, bis bald!

Fahrradliebe

ImageJa ich bin verliebt. Verliebt in ein Fahrrad. Seit ich letztes Wochenende in Dänemark war und u. a. in Koppenhagen durch die Straßen strich, habe ich wieder einmal gedacht, wie großartig die dortige Fahrradkultur ist. Ich würde mir das auch hier wünschen, doch leider scheitert es hier schon an ausreichend Fahrradwegen. Zwar muss man eingestehen, dass hier in den letzten Jahren etwas getan wurde, doch die Radwege in Wien, die verwurzelt sind und eher einer Holperstrecke gleichen, überwiegen eben (noch). Erwartet man kein halbwegs knochenschonendes Fahren kommt man auch auf zwei Räder recht gut durch die Stadt. Das Radwege eher stiefmütterlich bedacht werden, was die Instandhaltung und den Ausbau betrifft, ist vermutlich in den meisten deutschen Städten und Gemeinden so. Von der dänischen Herangehensweise dürften wir zumindest noch weit entfernt sein.

Wart ihr schon mal in Koppenhagen? Als ich zum ersten Mal vor ein paar Jahren die Möglichkeit im Rahmen eines Studentenaustausch-Projektes bekommen habe, ein Semester an der Technische Universität Koppenhagen verbringen zu können, habe ich mich total bewundert über das Radverkehrskultur der Stadt. Echt faszinierend! Wie zum Besipiel in Amsterdam.

Eben deshalb glaube ich: Wien muss Kopenhagen werden! Denn die dänische Kapitale gilt als Welthauptstadt in Sachen Fahrrad. 55 Prozent aller Wege werden hier mit dem Rad zurückgelegt – und es sollen noch mehr werden. Dies verdankt sich nicht zuletzt den kontinuierlichen Investitionen der Stadtpolitik in den Radverkehr während der letzten Jahrzehnte: massiver Ausbau der Radwege, Grüne-Welle-Ampelschaltungen für Radfahrer_innen (für eine Gesamtstrecke von sechs Kilometern Richtung Kopenhagener Innenstadt!) und spezielle Sicherheitsmaßnahmen (z.B. signalisieren LED-Warnleuchten bei gefährlichen Kreuzungen den Autofahrer_innen, wenn ein Rad um die Ecke biegt).

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Doch nun zu meiner neuen Liebe. Für sportliches Fahren habe ich mein allerliebstes Rad, doch ich könnte mich mit einem Transporter ala Hollandaise sehr anfreunden. Die Räder die auf einen Fotos sind für den Kindertransport einfach großartig. Das wäre nun nicht ganz mein Bedarf. Ich hätte gerne einfach nur eines von dieser Art:

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Allerdings leider nur von dieser Art. Denn das Rad, das ich gesehen habe, war nostalgischer in beige mit einem von diesen breiten, gemütlichen Ledersitzen. Auch war es in einer Preiskategorie um die 400,- € und es hatte einen normalen Ständer. Auf dem Rahmen stand “Transporter”. Leider habe ich Dussel mir die Marke nicht gemerkt und auch nicht den Fahrradladen. Tja so ist das wie mit den Urlaubsflirts, wenn man vergessen hat die Telefonnummern zu tauschen. Leider ist mir meine Suchweise im Netz auch nicht wirklich behilflich gewesen und so werde ich wohl weiter mit meiner ersten Liebe fahren.

Warum haben die Mädchen immer hübschere Fahrräder?

Am häufigsten wird geantwortet: Schön ist wichtiger als praktisch. Aber die beiden Eigenschaften sollten gar nicht getrennt werden.
Ach, ich fahre eines dieser superpraktischen und superhäßlichen Trekkingfahrräder mit Nabendynamo. Es ist zwar toll im Dunkeln auch bei Nässe Licht zu haben, aber umso mehr schaue ich neidisch den Hollandradlerinnen und ihren sommerlichen Aura hinterher.

ImageDas ist wie wenn man bei schlechtem Wetter in Regenjacke und Outdoorschuhen an der Ampel steht und neben dir dieses Wesen mit Stiefelchen und Regenschirmchen auftaucht und so wahnsinnig feminin ist, daß du dich nur noch wie braunes Packpapier fühlst.
Mädchen auf alten Rennrädern sind sehr,sehr sexy!

Das hollandrad ist eher sowas wie der Dutt: strahlt eine gewisse umständliche Tantigkeit aus. Mit einem Mädchen auf einem Hollandrad kann man irgendwie nicht nachts heissa die wilde Jagd durch die Stadt jagen oder so. Es hat halt immer so was behäbiges unflexibles. Und Romantik? Ja vielleicht. Sexy? Eher nicht.
Was unter anderem daran liegt das Hollandräder keine Kettenschaltung haben. Keine Schaltung (oder eine Nabenschaltung) hält nicht nur länger & besser weil es keine frei liegende filigrane Technik gibt (kein Schaltwerk/Umwerfer, keine Schaltzüge) sondern v.a. weil diese eine breitere Kette (und breitere Ritzel) bekommen die deshalb *wesentlich* länger halten. Da sich die Kette nicht verbiegen können muss wie bei der Kettenschaltung kann sie stabiler und damit langlebiger sein. Da die Kette breiter ist können auch die Ritzel breiter werden was sie wiederum langlebiger macht. Bei einer Kettenschaltung muss man ab und zu die Kette und die Ritzel austauschen weil sich die alten abgenutzt haben. Bei einer Kettengangschaltung (oder einem Fixie) eigentlich nie weil alles stabiler und damit wartungsärmer ist.
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Habt ihr auch zufällig ein Hollandrad? Was sind eure Erfahren?

Frauen auf dem Rad

ImageMobilität und Unabhängigkeit sind für Frauen ganz wichtige Faktoren bei der Alltagsbewältigung. Mit dem Rad in der Stadt unterwegs zu sein, fördert das sportliche Körperbewusstsein und bedeutet schnelle und umweltfreundliche Mobilität ebenso wie Flexibilität und Selbstbestimmung.
Früher war die Bedeutung des Radfahrens als „männlichen Sport“ betont. Diese Männlichkeit entsprach der Konstruktion des Radfahrens als Erfahrung eigener Individualität und Stärke und richtete sich gegen zwei konkrete Kritikpunkte. Zum einen wendete sich der „männliche Sport“ gegen jene Stimmen, die mit dem Hinweis auf die „hygienischen Folgen“ vor einer Verweiblichung der Radfahrer warnten. Zum anderen richtete sich die Betonung der Männlichkeit auch gegen den Vorwurf, dass Radfahren nur etwas für kleine Jungen sei. In der Diskussion um das Fahrrad als Kinderspielzeug definierte sich das Männliche weniger in Opposition zum Weiblichen als vielmehr im Gegensatz zum Kindlichen.
Diese Unabhängigkeit wird einmal mehr gewährleistet, wenn Frauen in der Lage sind, ihrem Fahrrad den nötigen sicherheitstechnischen Schliff zu geben bzw. kleine Reparaturen selber vorzunehmen.
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Die „new woman“ auf dem Fahrrad steckte in einem Dilemma. Das Radfahren von Frauen konnte eine wichtige körperliche und geistige Erfahrung darstellen, bei der die eigene Selbstständigkeit und Unabhängigkeit erfahren und zum Ausdruck gebracht werden konnte. Die Frauen erfuhren ihre Unabhängigkeit und ihr Selbstbewusstsein aber nicht aus sich selbst heraus. Die „new woman“ erfuhr die eigene Selbstwerdung in Abhängigkeit von einem Konsumgegenstand, einem vermeintlich nutzloses Spiel. Das Verhältnis von Fahrradgebrauch und Emanzipation blieb daher ambivalent: Das Radfahren ermöglichte den Frauen die Erfahrung eigener Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, demonstrierte aber zugleich die Abhängigkeit dieser Selbstwerdung vom Akt des Konsumierens.

ImageTechnische Details sind irrelevant, wenn sie nicht in direktem Zusammenhang mit unserem Fahrvergnügen stehen. Wir wollen wissen, was wir auf dem Rad für eine Figur machen, weniger, wie das Reifenprofil unseres Mountainbikes aussieht. Wir arbeiten auf dem Fahrrad gern an unserer Fitness und an unseren Speckröllchen und liefern uns ungern Wettkämpfe. Naturgenuss und sanfte Bewegung – das ist es, was uns am Radfahren gefällt.
Ich habe mir vor 2 Monaten einen neuen Singlespeed Fahrrad besorgt, in einem vorkommenden Post werde ich mein Liebling auch euch vorstellen!